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PC-Humor
PC-Stichwortlexikon
(offizielle Version, die inoffizielle ist noch in Arbeit !)
 
The MS-DOS Dictionary of complex terms.. 
abwärtskompatibel  kann genauso soviel wie sein Vorgänger 
aufrüstbar  das Grundgerät alleine ist wertlos 
aussergewöhnlich 
vielseitig 
es gibt viele Anwendungen, die das Gerät nicht beherrscht 
beeindruckend  niemand hätte gedacht, daß wir es wagen 
bewährte 
Technologie 
veraltetes Gerät 
Microsoft  Lieblingsfirma von Masochisten 
Creativ-Wunder  man braucht viel Phantasie um mit dem Schrott das zu machen, was man eigentlich wollte 
denkt mit 
und denkt weiter 
wird immer das Gegenteil von dem tun, was es soll 
einfache Bedienung  Idiotensicher bis jemand die Tastatur benutzt 
einsatzbereit  läuft noch 
ergonomische 
Gestaltung 
der Ausschalter ist ohne Schraubenzieher erreichbar 
eröffnet 
neü Dimensionen 
es kommt alles noch schlimmer 
erwartet  aber nicht erfüllt 
erweitert  zu den altbekannten Fehlern sind neue hinzu gekommen 
frei programmierbar  es ist noch keine Software dafür vorhanden 
Floppy-Speicher ... 
zum Freihalten des Arbeitsspeichers 
lädt ums Verrecken nicht 
gestochen scharfe 
Zeichendarstellung 
für Brillenträger unbedenklich 
handelsüblich  wird von uns nicht mitgeliefert 
hochspezialisierte 
Creativ-Computer-Technik 
kann absolut nichts, aber das ganz besonders gut 
integriert  minderwertige Einzelteile vereint in einem katastrophalem Ganzen 
intensiver  gelebter Haß 
keine 
Programmiersprache 
nötig 
es ist keine vorhanden 
komfortabel  stürzt bei Eingabefehlern nicht immer sofort ab 
kompakt  alle Geräteteile, die heiß werden, sind auf einem Punkt konzentriert 
Komplettlösung  man bekommt den Müll nicht einzeln, sondern nur im Paket 
konsequente 
Weiterentwicklung 
wir haben alle Fehler nochmal gemacht 
meistgekaufte  wir haben die beste Marketingabteilung 
Multicolor  mehr als eine Farbe 
Multitasking  kann 2 Tasks gleichzeitig bearbeiten. 
Option  erfüllt vielleicht irgendwann die Erwartungen 
professionell  funktioniert manchmal 
schnelle 
Fenstertechnik 
fliegt ziemlich schnell aus demselben 
schön und 
repräsentativ 
alle Vorteile des Geräts in drei Wörtern 
Speicherwunder  es geht mehr rein, als jemals wieder rauskommen wird 
Soundblaster  macht viel Lärm um nichts 
sprechend  produziert unverständliches Kauderwelch 
Standard  abgekupfert 
modernste 
Technologien 
besser können wir es nicht 
schneller  am Ende 
überraschendes 
Preis-Leistungs- 
Verhältnis 
die Leistung des Geräts entspricht dem Preis seiner Verpackung 
ungeahntes 
Anwendungsspektrum 
nur für abartige Aufgaben bedingt brauchbar 
vereinfachte 
Arbeitsabläufe 
auspacken, einschalten, wegschmeissen 
zukunftsweisend  der Abwärtstrend geht weiter 
 
 
 

ROTKÄPPCHEN FÜR INFORMATIKER

Das Adventure vom RC:


Es existete 01h mal ein kleines Mädchen, das defaultmäßig ein AddOn mit Farbcode 12 auf dem Kopf trug. Aus diesem Grund war es in allen Systemen unter dem Alias "Red Cap", bzw. der ID "RC", bekannt.

RC's $HOME war das Haus seiner ParentIDs und so erhielt es eines Tages den command, eine shell voller erfrischendem Equipment zum $HOME seiner ParentParentID zu moven. Also crunchte es Bandsalat, Mäuse, einen Apple, jede Menge Sauce Code, SoftICE und anderen Junk Food in die shell und wollte disconnecten.

Seine ParentID übergab noch ein Warning:
"Arbeite mit Fehlerkorrektur, meine child-ID, das routing führt Dich passthrough durch eine tree collection, die voller danger ist ! CRASHE also die shell zu Deiner ParentParentID und disab'le den error, rechts oder links vom routing abzukommen ! Und nimm bitte noch einen BackBone für den FIDO mit, ja ?"

RC bestätigte mit Errorlevel 0 und disconnectete. Als es jedoch gerade passthrough durch die trees wollte, tauchte ein feindlicher carrier mit der ID "WOLF" so überraschend auf, daß RC einen connect nicht mehr verhindern konnte.

WOLF hatte RC sofort an seinem *'C' erkannt und war ganz darauf programmiert, RC's CRC-Summen zu hacken, um seine Fehlerkorrektur zu disablen und es auf eine abgelegene Bitmap zu locken.

Doch RC befand sich zum Glück im Protected Mode und setzte Errorlevel 100:
"Access denied, Wolf", repliete es,
"ich muß meiner ParentParentID diese Shell erquickenden Equipments crashen und habe keine subrouting privileges !".
Danach beendete es das negotiating mit ALT-H und setzte sein routing fort.

WOLF hatte inzwischen einen enormen Mangel an Input und so besann er sich eines Trojans. Er benutzte einen nicht-postzugelassenen Carrier und war somit wesentlich früher beim $HOME von RC's ParentParentID als RC.

Sofort machte er sich daran, einen account zu erhacken. Die ParentParentID hatte eine door in ihrem $HOME installiert, die jedoch durch ein Passwort geschützt war.
"Enter your ID and Password, please !" vernahm er von drinnen.

"RC, Erquickendes Equipment" rief WOLF mit gepatchter Stimme. Die ParentParentID fühlte sich wie in GURU'S HEAVEN, daß ihre ChildChildID einmal wieder mit ihr connectete und vergaß dabei völlig jede Vorsicht vor "Trojan Wolfes".

Sobald WOLF jedoch access hatte, disablete er die ParentParentID und machte sie sofort zu seinem Input. Dann kopierte er ihre Oberfläche und ging auf Stand By.

Einige Einheiten später kam auch RC an und loggte sich ein. Das $HOME der ParentParentID schien unverändert, jedoch kam ihm der owner irgendwie FAKE vor.

"ParentParentID, warum hast Du so eine lange Leitung ?" fragte es.
"Damit ich besser in der Badewanne chatten kann !" sagte WOLF.

"ParentParentID, warum hast Du so große Festplatten ?"
"Damit ich besser saugen kann !"

"ParentParentID, warum hast Du so große Tasten ?"
"Damit ich Dich besser DELETEN kann !".

Und mit diesen Worten jumpte WOLF auf RC und machte es zu seinem Input. Danach fühlte er sich buggy wie nach einem 10-Stunden-Chat und switchte alsbald zum sleep mode.

Wenig später kam ein befreundeter Virenjäger aus der Nahzone vorbei und fand das $HOME der ParentParentID DOWN. Da ihr System sonst recht stabil lief, beschloß er, das $HOME vorsichtshalber einmal abzuscannen.

Schon beim ersten Ansehen des directorys von $HOME fand er WOLF mit der kopierten Oberfläche der ParentParentID im Sleep Mode und den IDs als Input.

"FATAL ERROR, SYSTEM HALTED !" dachte der Jäger. "Und das einen Tag, bevor sie mir Hero's Quest XII kopieren wollte :-(".
Doch in diesem Moment hörte er voices aus dem High-Ram des WOLF:

- "12h ?"
- "Ja !"

- "14h ?"
- "Ja !"

- "16h ?" - "Ja !".
- "17h ?" - "Ja !".

- "1Bh, 1Eh ?"
- "Limit überschritten !"

"Aha !", dachte der Virenjäger, "sie spielen virtuelles Skat ! Das BIOS von WOLF scheint ja recht buggy zu sein. Dann kann ich sie vielleicht noch undeleten !".

Er schlich sich zu WOLF und machte vorsichtig einen cut knapp über dem Bootsektor.
"Ohne 03h, play 04h, Cache 05h, Schneider 06h, V*bis 07h, announced 08h, gel00sed 10h, again 20h, Contra 40h, Supra 80h, Du spreadest !" vernahm er aus dem HOLE im WOLF.

"Connect !" begrüßte er die beiden, "wie sind Eure settings ?".
"Thanx für das Bonus-Life !" repliete die ParentParentID und RC appendete: "Das war echt knapp, denn ich glaub', wir hatten echt keine Lifes mehr auf dem Level, ey !".

Damit der Patch an WOLF möglichst hidden blieb, editierte der Jäger ihn noch etwas, installierte den STONED-Virus, welcher perfekt das Gewicht von Steinen simuliert und closete ihn dann wieder.

Als WOLF kurz darauf nach "active" switchte, dauerte das bootstrapping fast doppelt so lange wie gewöhnlich.
"Boah, bin ich stoned", brummte WOLF, als er endlich gebootet hatte, "diese IDs machen mich echt buggy !".

"Ich muß dringend meine performance tunen !" dache er bei sich und quittete, um etwas frische Bytes zu schnappen.

Kaum ausgeloggt, bemerkte er ein
"WARNING: critical water level !" und wollte sich aus einem Brunnen etwas Wasser leechen. Das war jedoch genau die condition, auf die der Stoned Virus nur gewartet hatte. Er schlug erbarmungslos zu, indem er eine riesige Stone-Simulation hochfuhr.

Mit über 2000 cps wurde WOLF in den Brunnen downgeloadet. Die ParentParentID, RC und der Virenjäger feierten jedoch einen grossen Multiline-Chat und wenn sie nicht deletet sind, so phreaken sie noch heute.

            Der Programmkönig
                        frei nach J.W. v. Goethe

                        Wer tastet sich nachts die Finger klamm?
                        Es ist der Programmierer mit seinem Programm!
                        Er tastet und tastet, er tastet schnell,
                        im Osten wird schon der Himmel hell.
                        Sein Haar ist ergraut, seine Hände zittern,
                        vom unablässigen Kernspeicher füttern.
                        Da - aus dem Kernspeicher ertönt ein Geflüster:
                        "Wer popelt in meinem Basisregister?"
                        Nur ruhig, nur ruhig, ihr lieben Bits,
                        es ist doch nur ein kleiner Witz.
                        Mein Meister, mein Meister, sieh mal dort,
                        da schleicht sich ein Vorzeichen fort!
                        Bleib ruhig, bleib ruhig, mein liebes Kind,
                        ich hol es wieder - ganz bestimmt.
                        Mein Meister, mein Meister, hörst du das Grollen?
                        Die wilden Bits durch den Kernspeicher tollen.
                        Nur ruhig, nur ruhig, das haben wir gleich,
                        die sperren wir in den Pufferbereich.
                        Er tastet und tastet wie besessen,
                        Scheiße! - jetzt hat er zu SAVEn vergessen.
                        Der Programmierer schreit auf in höchster Qual,
                        da zuckt durch das Fenster ein Sonnenstrahl.
                        Der Bildschirm flimmert im Morgenrot,
                        das Programm ist gestorben, der Programmierer - tot.

 
Die verschiedenen Computermenschen

 

 
 
Zehn bewährte Wege, einen DFÜ-Freak in denWahnsinn zu treiben

Nachfolgend 10 Tips im Umgang mit einer Unterart der Computerfreaks:dem DFÜ-Freak
(homo telecommunicatiensis)
1    Wenn Sie wissen, wann der Freak seinem Lebenszweck frönt, rufen Sie ihn anund sagen: "Guten Tag, hier ist die Deutsche Bundespost Telekom. Wir habeneben festgestellt, daß Sie mit einem nicht zugelassenen Modem arbeiten..." Weiter müssen Sie normalerweise nichts sagen, weil das Herz des Freaks indiesem Augenblick aufgehört hat zu schlagen.
2    Wenn Sie mit einem Freak im selben Haus leben, dann passen Sie den Augenblickab, in dem er das Haus betritt und fragen ihn, ob ihm das recht sei, daß Sie vor einerStunde den zwei netten Herren von der Polizei seine Wohnung geöffnet hätten.
3    Sind Sie gar in der bedauernswerten Lage, eine Mutter oder ein Vater so eines Wesenszu sein, so haben Sie im allgemeinen nichts anderes zu tun, als ab und zu sein Zimmer aufzuräumen und all diese kleinen Zettelchen in den Papierkorb zu schmeißen oder zu verbrennen.
4    Stolpern Sie in dem Augenblick über die Telefonschnur, in dem der Freak überirgendeinen Sieg in einem dieser DFÜ-Brutalospiele jubelt.
5    Benutzen Sie diese viereckigen Scheiben aus Karton oder Plastik als das, was sie inWirklichkeit sind: Untersetzer (für Bier und Blumen besonders empfehlenswert).Am besten eignen sich dazu Disketten (so heißen sie in den Grunzlauten der Freaks)der Marke 'wichtige Daten' oder 'Harddiskbackup'.
6    Probieren Sie aus, ob die viereckigen Kästen mit dem Schlitz vorne (auch Floppy genannt), Toastbrote nicht besser toasten können als Ihr Gerät.
7    Die vielen Kästchen auf dem Schreibtisch eines Computerfreaks haben die unangenehme Eigenschaft, sehr warm zu werden. Was machen Sie als Mensch mit einem gesunden Menschenverstand? Richtig, ans Auto denken: Mit Flüssigkeit kühlen. Erstens habendie Geräte extra dafür große Öffnungen (meist irgendwelche Schlitze) und zweitens wirddas bei großen Computern nicht anders gemacht.
8    Schicken Sie die Telefonnummer des Freaks (so er eine eigene hat, sonst NICHT empfehlenswert) mit den Worten: 'Achtung!! Neue Supermailbox mit 5 Ports', an eine große Computerzeitschrift.
9    Wenn Sie mit einem Freak einen Computertempel (auch Compishop genannt) betreten,rufen Sie beim Anblick des Regals mit den Computerspielen laut aus: 'Guck mal, die VERKAUFEN ja Spiele'.
10    Tauschen Sie den VGA-Monitor des Computerfreaks gegen einen richtigen Schwarzweißfernseher ein oder befreien Sie den Laserdrucker vom angesammeltenStaub, indem Sie ihn zerlegen und alle Teile (vor allem die Hohlräume) mit einem leichten Geschirrspülmittel reinigen. Sie werden Sich wundern, was da an schwarzem Dreck herauskommt!

 
Wie Programmierer ihre Räder bauen

 

ADA- 
Programmierer
bauen ein viereckiges Rad und passen alle Straßen an 
ALGOL- 
Programmierer
weigern sich, Räder zu bauen, weil es sie irgendwohin bringen könnte. 
APL- 
Programmierer 
schweben in höheren Sphären, sie brauchen keine Räder. 
ASSEMBLER- 
Programmierer 
bauen tausende von Rädern, keine zwei passen auf eine Achse. 
BASIC- 
Programmierer 
bauen nur ein Rad, aber finden keine Achse dazu. 
COBOL- 
Programmierer 
bauen TAUSEND- RÄDRIGE- TRANSPORT- MODULE und verbieten das Gehen. 
FUNKTIONAL- 
Programmierer 
rufen eine Funktion HOLZ auf und hoffen, ein Rad zu bekommen. 
FORTH- 
Programmierer 
bauen Räder und vergessen, wo sie sie gestapelt haben. 
FORTRAN- 
Programmierer 
werden wahnsinnig bei der Suche nach Rädern, die mit I beginnen. 
LOGO- 
Programmierer 
bauen kleine rote Autos. 
LISP- 
Programmierer 
(bauen Räder mit (Rädern mit (Rädern mit (Rädern mit (Rädern mit (dem was LISP-Programmierer bauen )))))). 
MICRO- 
Programmierer 
wissen nicht, daß Räder existieren. 
PASCAL- 
Programmierer 
erklären das Gehen zur Tugend. 
PL/I- 
Programmierer 
setzen ein Team ein, um eine Räderfabrik zu entwerfen, die Räder der falschen Größe bauen wird. 
RPG- 
Programmierer 
haben ein Rad, schade daß es viereckig ist. 
SYSTEM- 
Analytiker 
sind viel zu beschäftigt, Räder zu suchen, um eins zu bauen. 
TOS- 
Benutzer 
bleiben wo sie sind, sie sind das Warten gewohnt. 
UNIX  hat unter irgendeiner Schale sicher irgendwo ein Verzeichnis von Rädern. 
C- 
Programmierer 
laufen, weil keiner die Bauanleitungen für ihre Räder lesen kann. 
 
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