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Der historische Hintergrund zum Triptychon

Wenn die deutschen auf die Wende verweisen, dann denken sie an den Herbst von 1989 als die Mauer fiel. Die Bezeichnung des Worte "Wende" ist der Brennpunkt, aber es gibt viele Bedeutungen dieses Wortes, wie Veränderung, äußere Umstände, innere (geistliche) Umstände, 9. November 1989, usw.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden in Zentraleuropa zwei deutsche Staaten gegründet. Einer, die Bundesrepublik Deutschland, bekannt als Westdeutschland, wurde von den westlichen Alliierten unterstützt: die Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und Frankreich. Der andere Teil von Deutschland war die Deutsche Demokratische Republik, bekannt als Ostdeutschland, die auf dem Gelände der sowjetischen Besatzungszone als ein Vorposten der ehemaligen Sowjetunion gegründet wurde. Die DDR wurde gegründet am 7. Oktober 1949 und existiert bis zum 3. Oktober 1990 als die zwei deutschen Staaten offiziell wiedervereinigt wurden.

Es ist nicht schwer sich die Probleme vorzustellen, einige die auch heute noch ungelöst bleiben, die einem begegnen, wenn zwei vollständig unterschiedliche Staaten mit vollkommen verschiedenen Arbeits- und Lebenszuständen vereinigt werden. Für diese Leute, die in Ostdeutschland aufgewachsen sind, bedeutete die Wiedervereinigung der Anfang eines zweiten Lebens, es war wie eine Wiedergeburt. Für die, die in Westdeutschland aufgewachsen sind bedeutete das zu lernen, ihren Besitz mit dem ärmeren Teil im Osten zu teilen. In Ostdeutschland arbeiteten Staat und Kirche voneinander getrennt und sie schienen manchmal starke Gegner zu sein. Die Praxis und die Förderung des religiösen Glaubens war teilweise eingeschränkt. Der Atheismus wurde gefördert. Wie sie am Namen "Deutsche Demokratische Republik" sehen können, nannte Ostdeutschland sie selbst einen demokratischen Staat. Aber die Menschen hatten sich dem Staat unterzuordnen. Die Regierung und der Staat wurden von der SED geleitet, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Es gab vier andere Parteien, die verschiedene soziale Klassen repräsentierten. Alle Parteien wurde beherrscht von der Politik der SED, die Grenzen für die Aktivitäten der Parteien gesetzt hatte. Die Leitung durch die SED in allen Lebensbereichen und die Bestimmung des Lebens war in der Verfassung festgelegt. Der gesamte Staat war systematisch mit SED- Parteimitgliedern bedeckt. Unternehmen und Grundstücke waren im Besitz des Staates, bis zur Wiedervereinigung. Die Sowjetunion hatte einen starken Einfluß auf alle Seiten von Produktion, Profit und Politik.

Zwischen 1945 und 1949 fanden diese sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen statt, in den Bereichen Landwirtschaft, Rechtswesen, Fabrik- und Landenteignung und Sozialisierung der Industrie. In der Landwirtschaft haben sie die Bauern in Gemeinschaften zusammengeschlossen, wobei sie dem Vorbild der sowjetischen Landwirtschaft folgten. Das politische Ziel der DDR war die Errichtung eines Arbeiter- und Bauernstaates, kontrolliert durch die SED, welche die Leute mit Hilfe einer starken Armee und einem hochentwickelten Geheimdienst unterdrückt hat.

Die Leute hatten nicht die Freiheiten, die wir heute haben. Es gab Reiseeinschränkungen: den Menschen wurde nicht erlaubt Westeuropa oder andere westliche Länder zu besuchen. Den Leuten wurde keine Währung gegeben, die auf dem Weltmarkt akzeptiert wurde. Daraus entstand ein Schwarzmarkt, auf dem die Menschen ihr Geld in harte Währung wie DM oder Fund tauschten. Das war notwendig, weil der Staat nicht in der Lage war, die wachsende Nachfrage nach Produkten zu befriedigen. Es gab einige Wahren, die in speziellen Läden für harte Währung gekauft werden konnten.

Aber auf der anderen Seite gab es keine Arbeitslosigkeit, keine Wohnungsnot und niemand mußte hungern, weil der Staat alles zur Verfügung stellte, auch Schulplätze und Arbeit für Mütter, die wieder arbeiten wollten. Es gab soziale Sicherheit auf einer niedrigen Ebene für alle und der Staat sorgte für die Menschen von der Kindheit bis in Alter, solange sie der SED gehorchten.

Mit dem Niedergang der alten Industrien haben sich die wirtschaftlichen Probleme verstärkt und die Leute wurden mit vielen Mängeln konfrontiert. Das erforderte Veränderungen, neue Lösungen für Probleme über die von der SED nicht diskutiert wurden, wie Umweltverschmutzung, individuelle Freiheit, Informationsfreiheit (den Menschen in der DDR war es nicht einmal erlaubt Fernsehen aus dem Westen zu sehen), demokratische Wahlen, usw. Die SED war nicht fähig diese Probleme zu lösen und auch nicht die Sowjetunion, und so zerfiel der Staat. Die Mauer wurde niedergerissen und ein neues demokratisches Leben begann.

Damit kam Demokratie, Kapitalismus und die Garantie von bürgerlichen Rechten, aber zur selben Zeit auch Arbeitslosigkeit und der Niedergang der sozialen Sicherheit der DDR. Zwei unterschiedliche deutsche Kulturen prallten auch mit unterschiedlichen Worten und unterschiedlicher Nutzung der Sprache zusammen. Viele Träume und Hoffnungen sind bis heute nicht erfüllt. Die ostdeutschen mußten lernen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen und wurden konfrontiert mit neuen Herausforderung in Verbindung mit einem freien Wirtschaftsmarkt.

Die junge Generation hat es bereits gelernt und wird aufpassen, daß so eine Diktatur nicht mehr in Deutschland erlaubt wird...

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